Corona - Folgen

Die Datenlage

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Wirtschaftliche Folgen

Allmählich werden auch die wirtschaftlichen Folgen klarer.

Ein Bericht der NZZ

Schätzungen des Bundes zeigen: Im Durchschnitt sind im April zwischen 20 und 28 Prozent der Wirtschaftsleistung ausgefallen. Doch die Betroffenheit variiert von Branche zu Branche stark. Erstmals lassen sich die Kosten der Corona-Krise genauer beziffern.

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Die Schweiz hat am 15. Juni die Grenzen zu allen EU- und Efta-Staaten geöffnet – und nicht nur gegenüber Deutschland, Frankreich und Österreich. Auch Grossbritannien ist im Entscheid berücksichtigt

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Die Schweiz wird nach Ansicht von Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank, noch Jahre an den Kosten der Coronakrise zu kauen haben. Die Krise sei weltweit dramatisch und und treffe auch die Schweizer Wirtschaft hart. Diese Krise müsse mit der grossen Depression der 1930iger Jahre verglichen werden, da im Unterschied zu anderen Wirtschaftskrisen diesmal vor allem auch die Realwirtschaft hart getroffen werde.

Die Aktivität der Schweizer Wirtschaft betrage derzeit nur etwa 70 bis 80 Prozent des normalen Niveaus, sagte Jordan in einem Interview mit der SonntagsZeitung. Dies verursache monatliche Kosten von 11 bis 17 Milliarden Franken und damit 20 bis 30 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP).

«Die meisten können sich gar nicht vorstellen, was diese Zahlen für den Wohlstand der Schweiz bedeuten», so Jordan. Man müsse mit dem schlimmsten Wirtschaftseinbruch seit dem zweiten Weltkrieg rechnen.
Am Anfang sei man davon ausgegangen, dass auf den starken Einbruch eine rasche Erholung folge, so dass sich das Bruttoinlandsprodukt Ende 2020 wieder auf normalem Niveau befände, sagte Jordan, aber jetzt zeige sich, dass die Coronakrise deutlich längere Nachwirkungen verursache.
Wenn sich die Schweizer Wirtschaft nicht rasch erhole, sei es möglich, dass auch gesunde Firmen untergingen, die in einer normalen Rezession überlebt hätten. Es werde zu vielen Arbeitsplatzverlusten kommen. Nun gelte es, die Folgeschäden für die Wirtschaft zu verhindern, sagte der Präsident der Schweizerischen Nationalbank.

Quelle:

Die Coronakrise zeigt wie verletzlich wir sind

Anlässlich des «Global Vaccine Summit» vom 4. Juni in London hat Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga angekündigt, private Impfstoff-Initiativen finanziell zu unterstützen. Sie bekräftigte ihre Überzeugung, dass die Krise erst mit Impfstoffen beendet sein wird.

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Die 26 Parlamentarier, die gegen die Einführung einer nationalen Apps (Tracing App) zur Ermittlung der Nähe stimmten.

Hier die Liste

In der Schweiz sind 40% der Beschäftigten in Kurzarbeit, der höchste Wert in Europa.

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Seit einem knappen halben Jahr regiert das Virus — im Rückblick dürften uns die deswegen ergriffenen Maßnahmen als völlig unverhältnismäßig erscheinen Hier eine Bilanz aus Deutschland.

Wenn die „aktuelle besondere Situation“ vorbei sein wird, werden Seuchenhistoriker, Epidemiologen, Virologen, Pathologen, Statistiker, Ökonomen und Juristen anhand der Daten aus der Vergangenheit die Ereignisse in der Rückschau wieder aufrollen. Es wird darum gehen, festzustellen, was seit Januar 2020 in Deutschland passiert ist. Auf welcher Grundlage wurden welche Entscheidungen getroffen? Wie verlässlich waren die Daten? Wie zuverlässig waren die Tests? Welche Prognosen haben sich bewahrheitet, welche nicht? Waren die Einschränkungen der Grundrechte und die Zerstörung weiter Teile der Wirtschaft, der Kultur, des Sozialen und der körperlichen wie seelischen Gesundheit der Bevölkerung angemessene Reaktionen auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2? Der Autor hat seine Zweifel.

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Beim jährlichen Milliardär-Stelldichein in Davos Anfang 2018 wurde ein im Auftrag des Weltwirtschaftsforums erstelltes Pilotprojekt für die Überwachung von Flugreisenden beschlossen, das ich (Norbert Häring) damals als „totalitäre Horrorvision“ vorstellte. Ein nun veröffentlichter Nachfolgebericht zeigt, dass der Club der größten multinationalen Konzerne eifrig und erfolgreich daran arbeitet, die Regierungen und die EU in die Umsetzung dieser Horrorvision einzuspannen.

Erarbeitet von Norbert Häring.
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Corona Daten

Verlauf der aktiven „Covid-19“ PCR-Getesteten

Stand 18.06.2020

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Die PISA- Studie lehrt uns, dass die mathematischen Kenntnisse Deutscher Schüler 2018 deutlich unter den in 2012 gemessenen Werten lagen; lediglich 13% Deutscher Schüler*innen sind in der Lage, komplexe mathematische Probleme zu verstehen und Problemlösungen zu finden – in asiatischen Ländern liegt dieser Prozentsatz bei etwa 44%!

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Antikörper Tests weisen nur einen Fünftel der Fälle nach
Eine neue Studie von Immunologen der Universität Zürich zeigt, dass möglicherweise viel mehr Menschen in der Schweiz schon Kontakt mit dem Coronavirus hatten, als bisher angenommen


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Die von der Regierung propagierte Covid-19-Strategie des Schutzes durch Isolation schlug in Pflegeheimen vollständig fehl.

Tausenden von alten Menschen war Schutz durch Lockdown und Isolation versprochen worden. Dieser Schutz hat in Pflegeheimen vielfach nicht funktioniert. Es kam dort zu vielen Toten unter Über-80-Jährigen. Wo bleibt die Aufarbeitung?

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Prof. Stefan Homburg zeigt am Beispiel Schweden wie die Übersterblichkeit im Vergleich zur Schweiz und UK (England)
Hier der Vergleich

Die Diskussion über den schwedischen Sonderweg im Kampf gegen Covid-19 reißt nicht ab. Das Land, das auf einen Lockdown verzichtete, gilt für Hardliner wie sie sich in Deutschland finden, nach wie vor als No-Go Area. Reisewarnungen für Schweden blieben bis heute bestehen. Doch nun präsentiert die Association Bon pour la tête eine Analyse, die anhand von offiziellen Statistiken vor allem eins verdeutlicht: Schwedens Weg war ein Erfolg.

Die Analyse des Schweizer Wissenschaftlers Fabien Balli-Frantz kann weitreichende politische Folgen haben. Sie liefert zudem jenen, die gegen die Folgen der Corona-Maßnahmen klagen, ernstzunehmende Argumente.

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